Eckhartiana
Otto Karrer Externer Link, Eckhartiana, in: Theologische Revue 36,10 (1937), Sp. 385-389

Eckhartiana

  1. Meister Eckhart. Die deutschen und lateinischen Werke Externer Link. Hrsg. im Auftrag der deutschen Forschungsgemeinschaft. Die lateinischen Werke (mit deutscher Übersetzung), 2./3. Lieferung, V. Bd. (S. 1—128): C o l l a t i o  i n  l i b r o s  S e n t e n t i a r u m Externer Link. Q u a e s t i o n e s  P a r i s i e n s e s Externer Link. S e r m o  d i e  B. A u g u s t i n i  h a b i t u s Externer Link. T r a c t a t u s  s u p e r  o r a t i o n e  D o m i n i c a Externer Link. — 4. Lieferung, I. Bd. (S. 1—80): P r o l o g i  i n  o p u s  t r i p a r t i t u m Externer Link. E x p o s i t i o  l i b r i  G e n e s i s Externer Link sec. recens. Cod. Ampl. — Die deutschen Werke, I. Bd: M. E.s Predigten, 2. Lieferung (S. 97—176). 4°. Stuttgart-Berlin, W. Kohlhammer, 1936/7. Subscriptionspreis pro Lieferung M. 1.

Die groß angelegte und sorgfältig durchgeführte Gesamtausgabe bedarf keiner neuen Empfehlung mehr. Ich verweise auf meine Besprechung anläßlich der 1. Lieferungen in Nr. 8/9, Jahrg. 1936 dieser Zeitschrift.

In der vorliegenden 2./3. lat. Lieferung bietet zunächst Jos. K o c h Externer Link, der verdiente Leiter der lat. Edition, ein neuentdecktes E-Stück, zugleich den ältesten Text aus E.s Feder, den Festvortrag des jungen Bakkalaren an der Pariser Universität zum Sentenzenbuch, zwischen 1297—1300. — Dann folgt B. G e y e r Externer Link mit den schon früher, u. a. von ihm selbst, herausgegebenen Pariser Quästionen des Magisters E. mit der berühmten These vom Erkennen als metaphysischen Wesenskonstitutiv Gottes (vgl. hierzu die ausgezeichnete Untersuchung bei Bange im unten angeführten Buch, S. 50—77). Zum Unterschied von A. Dondaine (s. unten) konnte Geyer für die Disputationsthesen des Gonsalvus gegen E. noch eine interessante zweite Vorlage (herausgegeben L. Amorós, Quaracchi 1935) heranziehen. —

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Erich Seeberg Externer Link, Eckhartiana I., in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 56,1 (1937), S. 87-105

Eckhartiana I

Im nationalsozialistischen Deutschland hat sich der gute Grundsatz durchgesetzt, daß zu sachlichen Fragen sich zu äußern nur der berechtigt ist, der etwas von ihnen versteht. Ich nahm an, daß dieser Grundsatz in der deutschen wissenschaftlichen Kritik immer in Geltung gestanden hat. Neuerdings muß ich aber zu meinem Bedauern feststellen, daß sich zum Thema Meister Eckhart, sei es in besonderen Besprechungen, sei es in ebenso langweiligen wie unfruchtbaren Literaturberichten, eine Reihe von Gelehrten äußert, die wenig oder nichts von ihrem Thema verstehen. Diese Herren k ö n n e n nämlich von Eckhart gar nicht genug verstehen, weil die Handschriften, auf die es hier vor allem ankommt, sich in der Behandlung der Meister-Eckhart-Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft befinden; es ist mir nicht bekannt geworden, daß sich einer von ihnen um Einsichtnahme in diese Handschriften bemüht hat. Aber auch abgesehen von den Eckharthandschriften, selbst das gedruckte Material aus Eckhart haben die betreffenden Kritiker nicht wirklich durchdrungen, geschweige denn, daß es ihnen geglückt wäre, demselben eigene Gesichtspunkte abzugewinnen. Sie begnügen sich damit, von anderen zitierte Stellen nachzuschlagen, anderer Gedankengänge — übrigens dies unvollkommen — darzustellen und dieselben nach altbekannten Kategorien zu messen. Ich kann nicht finden, daß derartige Literaturübersichten oder Besprechungen irgendwie nützlich sind. Erst recht dann nicht, wenn sie in scheinbarer Objektivität geistesgeschichtliche „Konstruktionen“ auf Kommata oder Druckfehler aufzuspießen versuchen. Da die Geschichte nun einmal Geist gewordenes Geschehen ist, so kann man nicht einmal bei Meister Eckhart, wenn man ihn richtig interpretieren will, den eigenen Geist ausschalten, es sei denn, daß dieser nicht vorhanden ist. Ich möchte mir das Wort von O. Karrer zu eigen machen, das dieser auch in einer Eckhartbesprechung in der Theologischen Revue (1935, 2) anwendet: „Ihr armen Philologen, die ihr Sätze statt Werke erklärt!“ Ich muß mich auch über den Ton beschweren, den die Herren Kritiker gerade mir gegenüber anzuschlagen für gut befinden. Ich weiß nicht, welche Erziehung Herr Bascour genossen hat. Da er aber Priester und Benediktiner ist, so darf ich vielleicht annehmen, daß er sich der gehässigen Sätze und der im Niveau tiefer als üblich stehenden Rezension schämen wird, die er gegen mich zusammengeschrieben hat.

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Max Pahncke Externer Link, Eckhartiana II. Neue Texte aus dem Eckhartkreis, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 56,4 (1937), S. 489-496

Eckhartiana II

Neue Texte aus dem Eckhartkreis.

I.

Die Predigt auf den Text: A i n  e d e l  m e n s c h  g i n g  a u s  i n  d i e  f r e m d e n  l a n t ... aus der Handschrift der Nürnberger Stadtbibliothek Cent. VI 59 Externer Link f. 150 r/v:

[1] „A i n  e d e l  m e n s c h  g i n g  a u s  i n  d i  f r e m d e n  l a n t vnd svcht ain reich wider zv komen. Nv wil ich sprechen: niht haben hot ellev dink, vnd wer ain mensch ausgegangen sein [4/5] vnd aller ding, der het di dink in ainer vil edel[re]n weis vnd in hoher weis, wen di dink an in selber sein. Ich hon gesprochen for merckleichena pfafen: ain kraft ist in der sel, di ist vngeschaffen, vnd wer disev sel als disev kraft, so wer si vngeschaffen. Des verstunden si niht. Was ist diesev kraft? Daz ist ain vernunftigs liht gotleicher natur ain daz enhinters nihtb. Her vmb enp...c ich allen creaturn, wan si woln mich verderben, wollen mik meins wesens berowben. Es ist ain frag vnter den maistern, ob der gaist edeller sei, do er geborn ist oder do er geporn wirt. Hi antwurten si vnd sprechen: do der geyst geporn wirt, do hot er ain auskapfen, aber do er geporn ist, do nimt er sein wesen vnd sein leben. [15/16] D e r  d e m v t i g  m e n s c h  v n d  g o t  d i  s i n t  a i n  v n d  s i n d  n i h t  z w e h. Der demvtig mensch der darf got niht piten: er gepevt im. Der hoh got hot an im, daz er sich zwmol gibt dem warn demytigen menschen. [18/19] V n d  w e r  d e r  m e n s c h  i n  d e r  h e l l e, e s  m v s t  g o t  z v i m  i n  d i  h e l l e! [20/21] D a s  m v s t  g o t  v o n  n o t  t v n, w a n  e r  w u r d  d o r  z v  b e t w u n g e n. Vnd wer ain mensch ausgegangen sein vnd aller ding, der het di dink in ainer edel[re]n weis, won di dink an in selber sein. Diser mensch, der also ausgegangen ist [150 v], dem benvngt niht an gotleicher gothait, do dem engel an benvngt, der do svnder mitel ist ain mit got.

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Erich Seeberg, Eckhartiana III. In Sachen der deutschen Meister Eckhart-Ausgabe, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 56,4 (1937), S. 497

Eckhartiana III

I n  S a c h e n  d e r  d e u t s c h e n  M e i s t e r  E c k h a r t-A u s g a b e.

Auf die in dieser Zeitschrift 56. Band, Heft I/1937 von mir gemachten Bemerkungen zur Eckhartkritik hat Herr Professor Bornkamm an mich in der Deutschen Theologie, Heft 6 (Juni 1937) die Frage gerichtet, an wen ich gedacht hätte, als ich von denen sprach, die ihm zu seiner schönen Carriere verholfen hätten. Darauf gebe ich Herrn Professor Bornkamm die Antwort, daß ich bei diesem Satz zunächst und vor allem an mich selbst gedacht habe. Wie manche andere, hatte ich von Herrn Professor Bornkamm nach seiner Promotionsschrift erhebliche Leistungen für die theologische Wissenschaft erwartet.

Im übrigen bemerke ich, daß ich nicht die Absicht habe, mich weiter mit Herrn Professor Bornkamm und seinen Anschauungen über Eckhart und Luther auseinanderzusetzen.

Berlin-Grunewald, den 12. November 1937.

E. S e e b e r g

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Ernst Reffke, Eckhartiana IV. Studien zum Problem der Entwicklung Meister Eckharts im Opus tripartitum, Diss. Kohlhammer, Stuttgart, 1938, S. 3-80 und Zeitschrift für Kirchengeschichte 57,1/2 (1938), S. 19-95

Eckhartiana IV

Studien zum Problem der Entwicklung Meister Eckharts * im Opus tripartitum

I.

Das Problem einer Entwicklung Meister Eckharts ist eine der Hauptfragen der Eckhart-Forschung von Anfang an ¹). Denn das auf uns gekommene Gut deutscher und lateinischer Texte Meister Eckharts ist im ganzen wie im einzelnen so verschiedenartig und in seinen Zusammenhängen oft so rätselhaft, daß man zu der Annahme einer Entwicklung, die ein Verständnis dieser Widersprüche ermöglichen kann, gezwungen wird. Der andere Weg historischer Kritik aber, die Erwägung der möglichen Unechtheit einzelner in den Gesamtrahmen nicht hineinpassender Schriften, ist — jedenfalls was die lateinischen Texte angeht — bei der guten äußeren und inneren Bezeugung jedes einzelnen dieser Stücke für Meister Eckhart ausgeschlossen. Die Mannigfaltigkeit des Geistes Eckharts in seinen lateinischen Schriften sollte uns lehren, daß es nicht richtig sein dürfte, auch bei den deutschen Texten z. B. einen so eindeutig in den Handschriften für Eckhart bezeugten Traktat wie die „Reden der Unterscheidung“ als „uneckhartisch“ Eckhart abzusprechen, wie es etwa Pummerer noch tun wollte ²). Bisher hat nämlich fast jeder neue Fund von Eckharttexten eine bis dahin völlig unbekannte Seite seines Wesens ans Licht gebracht, so daß es nicht angeht, eindeutig für Eckhart bezeugte deutsche und lateinische Texte nur deshalb, weil sie in den alten Rahmen nicht hineinzupassen scheinen, für unecht zu erklären. Bereits W. Preger in seiner Darstellung Meister Eckharts im Rahmen seiner „Geschichte der deutschen Mystik im Mittelalter“ ³) erkannte die Notwendigkeit, eine Entwicklung als Grund und Rahmen der Mannigfaltigkeit des eckhartischen Geistes, der ihm damals erst aus den deutschen Texten bekannt war, anzunehmen.

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Winfried Zeller, Eckhartiana V. Meister Eckhart bei Valentin Weigel. Eine Untersuchung zur Frage der Bedeutung Meister Eckharts für die mystische Renaissance des sechzehnten Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 57,3/4 (1938), S. 309-355

Eckhartiana V

Meister Eckhart bei Valentin Weigel.

Eine Untersuchung zur Frage der Bedeutung Meister Eckharts für die mystische Renaissance des sechzehnten Jahrhunderts.

Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts ist in unserem Volke ein besonderes geistiges Bemühen um jene religiöse Bewegung lebendig, die wir unter dem Begriff „Deutsche Mystik“ zusammenfassen. In dieser aber ist es vor allem die Gestalt Meister Eckharts, die zu stets erneuter Beschäftigung anregt. Haben doch die von ihm ausgehenden Gedanken vornehmlich der deutschen Mystik ihr Gepräge gegeben und darüber hinaus auch unsere Philosophie tiefgehendst beeinflußt — man denke nur an Nicolaus Cusanus! Und so ist es keine Frage, daß eine innere Auseinandersetzung mit dem größten deutschen Denker des Mittelalters, dessen Werke uns jetzt die Wissenschaft in mustergültiger kritischer Gesamtausgabe vorlegt, auch das geistige Schaffen unserer Zeit innerlich zu befruchten und zu bereichern vermag.

Um so notwendiger aber erscheint es nunmehr auch, die Frage der g e i s t i g e n  N a c h w i r k u n g e n  M e i s t e r  E c k h a r t s gründlich zu untersuchen. Und zwar wird, neben der Bedeutung Eckharts bei seinen Nachfolgern im vierzehnten Jahrhundert, besonders einmal das Problem zu behandeln sein, inwieweit Eckhart in jener erneuten Hinwendung zur deutschen Mystik, der wir im sechzehnten Jahrhundert begegnen, eine Rolle spielt. Gerade diese Einflüsse sind aber bislang noch nirgends tiefer erforscht worden, weder bei Sebastian Frank ¹) noch bei Johann Arndt ²) und restlos erschöpfend auch kaum bei Angelus Silesius ³).

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Ernst Benz Externer Link, Eckhartiana VI. Zur neuesten Forschung über Meister Eckhart, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 57,3/4 (1938), S. 566-596

Eckhartiana VI

Zur neuesten Forschung über Meister Eckhart.

In einem immer stärkeren Grade erscheint Meister Eckhart als der große Anreger der religiösen und weltanschaulichen Besinnung unserer Zeit. Im Zusammenhang mit dieser fortschreitenden Wichtigkeit seiner Gestalt hat sich auch die F o r s c h u n g mit der Erschließung seiner lange Zeit vergessenen, vernachlässigten und zum Teil schwer zugänglichen Werke und mit der wissenschaftlichen Erhellung seines Denkens und seiner Frömmigkeit beschäftigt. Der vorliegende Bericht über die Eckhartforschung der letzten Jahre ist also von selbst auf eine doppelte Aufgabe gewiesen: einmal auf eine Darstellung der nunmehr im Erscheinen begriffenen G e s a m t a u s g a b e der deutschen und lateinischen Werke des Meisters, zweitens auf die Arbeiten, die sich auf Grund w i s s e n s c h a f t l i c h e r  Q u e l l e n s t u d i e n mit der Erforschung von Gestalt und Lehre Meister Eckharts befassen. Dagegen sollen hier n i c h t die zahlreichen Werke, Schriften und Aufsätze behandelt werden, in denen es sich um eine w e l t a n s c h a u l i c h e Deutung des Meisters und seine Inanspruchnahme für die eine oder andere religiöse und weltanschauliche Gruppe der Gegenwart handelt.

I. D i e A u s g a b e.

Es ist das Verdienst von E r i c h S e e b e r g - Berlin, die D e u t s c h e  F o r s c h u n g s g e m e i n s c h a f t für die Durchführung der zur Ehrenpflicht der deutschen Wissenschaft gewordenen G e s a m t a u s g a b e  d e r  d e u t s c h e n  u n d  l a t e i n i s c h e n  S c h r i f t e n Meister Eckharts gewonnen und die Arbeitsgemeinschaft der Herausgeber des Gesamtwerkes in ihrer heutigen Zusammensetzung gebildet zu haben.

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B. Peters, Eckhartiana VII. Die deutschen Predigten Meister Eckharts, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 59,1 (1940), S. 170-177

Eckhartiana VII

Die deutschen Predigten Meister Eckharts.

Im Rahmen der im Auftrag der deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegebenen Gesamtausgabe der Werke Meister Eckharts erscheinen die d e u t s c h e n  P r e d i g t e n zum erstenmal in einer philologisch mustergültigen, allen Erfordernissen moderner Textkritik entsprechenden Ausgabe von Joseph Quint, von der bislang 3 Lieferungen mit 13 Predigten erschienen sind, die die Gruppe derjenigen Predigten darstellen. deren Echtheit durch die Rechtfertigungsschrift gesichert ist. Wie es schon an dem großen Variantenwerk Quints zu den Predigten Eckharts (1932) ersichtlich wurde, birgt diese Ausgabe ein ungeheures Maß von entsagungsvoller und sorgfältig-peinlicher Arbeit in sich, sowohl was die rein text-kritische Bewältigung der umfangreichen handschriftlichen Überlieferung angeht als auch die Ausstattung mit einem Apparat, der die lehrgeschichtlichen Parallelen sowohl aus dem eckhartischen Korpus selbst wie der Zeitgeschichte und der Tradition beibringt.

Ist die möglichste Vollständigkeit und peinliche Sorgfalt bei der Herstellung des textkritischen Apparates bei einer solch säkularen Aufgabe gar nicht hoch genug zu schätzen, so ist dagegen andererseits zu fragen, ob eine so weite Ausdehnung des kommentierenden Charakters des 3. Apparates gerechtfertigt ist. Eine weitgehende Heranziehung von Parallelen zu w i c h t i g e n Lehrmeinungen ist sicher notwendig, insbesondere deswegen. um die Echtheit der Predigten möglichst zu sichern. Um aber Wiederholungen zu vermeiden, kann diese Aufgabe weitgehend von einem Register übernommen werden. Die vollständige Sicherung der Echtheit und der Chronologie kann nicht die Aufgabe einer Textausgabe sein (cf. S. 208—210), ebensowenig die Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Eckhartliteratur (cf. u. a. S. 52 n. 3).

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Eckhart Triebel Externer Link (Hg.), Zur Geschichte der Meister Eckhart-Ausgabe 1932-1943, (Neue Eckhartiana I), Berlin, Quiqueg, 2025

Zur Geschichte der

Meister Eckhart-Ausgabe

1932 - 1943

Aus den Dokumenten
und der Literatur

ausgewählt und
zusammengestellt von

Eckhart Triebel

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c 2025 Eckhart Triebel